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Granit - Gneis - Quarzit - Gabbro

Naturstein ist für uns wie eine Seite aus dem Geschichtsbuch unserer Erde. Vor Jahrmillionen während der Evolution unseres Planeten entstanden, wird er heute mit immensem Aufwand in den Steinbrüchen der Welt gefunden und erschlossen. Seine Urtümlichkeit ist es, die ihm seine farbige Leuchtkraft und Ausstrahlung gibt. Deshalb haben wir uns entschlossen, ihn nicht durch synthetische Oberflächen zu verfremden. Ihren Glanz und ihre seidig anzufühlenden Kanten erhalten unsere Möbel ausschließlich durch Bearbeitung mit Wasser und Diamant-Polierscheiben.

Auf einige typische Naturmerkmale gilt es in diesem Zusammenhang hinzuweisen: Insbesondere bei Graniten und Gneisen finden wir das so genannte Craquelé, ein feines Netz von Haarrissen und kleinen Kratern, das im Gegenlicht auf dem Spiegel der Platte erkennbar und fühlbar wird.

Erkaltungsrisse (Mastsprünge) in einzelnen großen Kristallen oder in der Fläche stammen aus der Entstehungszeit des Gesteines, verursacht durch die unterschiedlichen Erkaltungszeiten der verschiedenen Minerale. Sie können durchaus mehrere Zentimeter lang sein. Sie sind meist kristallin verwachsen und haben keinerlei Einfluss auf die Statik. Ein wirklich offener Riss in einer Platte könnte den Stress bei der Verarbeitung nicht aushalten. Unter dem Gewicht unserer Poliermaschinen wäre ein Plattenbruch unvermeidlich.

Die besonders bei Graniten im Spiegel der Platte erkennbaren kleinen Krater rühren von ausgefallenen oder ausgewaschenen Kristallen her. Die Steine sind aus unterschiedlich harten mineralischen Substanzen zusammengesetzt. Deshalb werden besonders die weicheren Anteile während der Bearbeitung herausgelöst oder ausgewaschen. Dies sind typische Merkmale bei Naturstein, die wir aus oben genannten Gründen nicht durch synthetische Ausgleichsmaterialien kaschieren wollen.


Allgemeine Pflegeanleitung:
  • Zu den Hartgesteinen aus den Tiefenschichten der Erdrinde gehören die Granite, Quarzite, Basalte und Gneise. Sie sind daher weitestgehend kratzfest gegenüber allen im Haushalt gebräuchlichen Gerätschaften und bis auf wenige Ausnahmen resistent gegen alle üblichen Säuren und Laugen.
  • Dies gilt nicht für die Weichgesteine wie Marmor, Travertin und Kalkstein. Sie sind ungleich weicher und lassen sich leicht verkratzen, allerdings auch einfacher wieder aufpolieren. Vorsicht bei Säuren aller Art (Säfte, Wein, Kohlensäure!) Die Oberfläche wird hierdurch angegriffen und kann nur durch fachgerechtes Polieren wieder instand gesetzt werden.
  • Natursteine nehmen durch ihr kristallines Gefüge Flüssigkeiten auf und geben sie durch Verdunstung wieder an die Luft ab. Wasser verursacht deshalb vorübergehend einen dunkleren Fleck. Unsere Tischplatten sind aus diesem Grunde mit speziellen Wachsen vorbehandelt, die diese Eigenschaft verzögern und somit eine unkomplizierte Pflege ermöglichen. In Abhängigkeit von der Nutzung und den Putzgewohnheiten sollte diese Prophylaxe mit Polierwachs alle 6 Monate durchgeführt werden. Entsprechende Steinpflegemittel (Draenert Steinpflege SP1) finden Sie in unserer Produktreihe. Sie können sie über Ihr Einrichtungshaus erhalten.
  • Sollten nun doch einmal hartnäckige Flecken entstanden sein, z. B. durch farbige Flüssigkeiten (Säfte, Rotwein), so hilft meist kräftiges Nachwässern mit einem nassen Schwamm über Nacht. Dadurch werden die Farbpartikel in die tieferen Steinschichten gespült und die Platte erhält wieder ihr vorheriges Aussehen. Anschließend empfiehlt es sich, die Oberfläche mit der Draenert Steinpflege aufzufrischen.
  • Vorsicht allerdings bei Fett oder synthetischen Substanzen (Tinte, Filzstift). In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihr Einrichtungshaus oder direkt an uns. Wir bieten hierfür spezielle Steinreinigungsmittel an. (Draenert Grund- oder Fettreiniger, Draenert Fleckstopp)
  • Achtung bei matten und rauen Steinoberflächen!!! Einige unserer Granite und Gneise bieten wir auch in einer rauen, geflammten oder matten Oberfläche an. Bei diesen Oberflächen darf zur Pflege nur das Fleckstopp (Draenert SS1) verwendet werden, die sonst übliche Steinpflege (Draenert SP 1) darf hier nicht eingesetzt werden.
  • Beim Transport eines Steintisches innerhalb der Wohnung sollten Sie das Gewicht nicht an den überstehenden Plattenrändern tragen. Eine Beschädigung der Platte ist hier denkbar. Verwenden Sie hierfür Tragehölzer, die unter die Unterkonstruktion greifen.


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Natursteinkatalog

Materialinformation zu Hartgesteine

Materialinformation zu Weichgesteine

Materialinformation zu Ölschiefer

Materialinformation zu Caesarstone

Materialinformation zur Plattenstruktur

      
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